Berlin, Berlin - wie, schon wieder?

Etappe 4: Da weiß selbst der Skipper noch nicht, wohin ihn der Wind treibt...

Dieser Wunsch ging wohl nicht in Erfüllung - jedenfalls nicht überall. Wenn ich das richtig sehe, bleibt der Zugang zum Spreeufer wohl erhalten, auch die Mauerreste sollen Bestand haben, aber der Profitwahn - nirgendwo ist er so deutlich zu sprüen wie hier an der Spree.

Baustellen und Neubauten ohne Ende - das ganze Spree-Ufer wird zugebaut. Ein paar Mauerreste stehen noch. Wenn man die Werbe-Schilder an den Baustellen sieht, dann entstehen hier vor allem hochpreisige Büro- und Wohnflächen - Berlin braucht aber vor allem bezahlbaren Wohnraum, in der Stadt tobt zur Zeit ein Hickhack um die verfehlte Wohnungsbaupolitik des Senats - den Investoren ist das piepegal, für sie rollt hier auf jeden Fall der Rubel, die große Wohnungsknappheit stört sie wenig, die dramatisch steigenden Mieten kommen ihnen eher noch entgegen, verheißen sie doch noch bessere Margen. Soziale Marktwirtschaft sollte eigentlich anders aussehen...

Gesichtslose Allerweltsarchitektur wechselt ab....

...mit Entwürfen, die den Stil der alte Bauten aufnehmen oder sie geschickt einbinden.

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