Berlin, Berlin - wie, schon wieder?

Etappe 4: Da weiß selbst der Skipper noch nicht, wohin ihn der Wind treibt...

Der Campingplatz wusste mit dem vielen Wasser nicht wohin, morgens beim Brötchenholen standen einige Zelte im Wasser, bei einem hatte ich das Gefühl, dass es schon schwamm. DAS ist natürlich blöde. Diese Fotos sind vom Nachmittag, direkt von den Zelten habe ich natürlich keine Fotos gemacht.

Nichts ist schlimmer, als wenn einem ein Zelt mit allem Inventar absäuft - allein die Vorstellung lässt einen alten Camper schaudern. Und dann vielleicht auch noch mit Kindern - der GAU! Den Autos machen nasse Füße nix aus. Morgen soll´s wieder schön werden, aber diese zwei Nächte und der Tag dazwischen waren schon heftig.

Dabei haben wir noch Glück gehabt, denn das Zentrum der Regenfront hat uns nur am Rande gestreift (weißer Pfeil) - Berlin hat es mal wieder ganz dicke abbekommen. In Rummelsburg steht das Wasser knietief auf einer Straßen, überall sind Kreuzungen und vor allem Tunnel gesperrt. Auch der böige Wind ist hier Höhe Schmöckwitz - Königs-Wusterhausen nicht ganz so dramatisch, aber schon spürbar. Das Boot ruckt ganz anständig in die Leinen. Ich habe eine weitere Leine gelegt - beruhigt mich. Und als sei das alles nicht genug Feuchtigkeit, platzt zwei Tage später in Köpenick eine Hauptwasserleitung, Keller bis unter die Decke überflutet, die Feuerwehr pumpt was das Zeugs hält, geht bis an ihre Grenzen, Straßensperrungen, Umleitungen, Chaos - Wasser eben.

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