Berlin, Berlin - wie, schon wieder?

Etappe 8: Krossinsee und Dahme

Dann geht´s zurück, zunächst durch die Lange Brücke. Bei den 4,10 Metern Höhe der Antennenspitzen muss ich den Bogen genau in der Mitte treffen, dann habe ich noch gefühlte zehn Zentimeter Platz. Durch den Einrichtungsverkehr ist die Durchfahrt aber völlig unproblematisch, man kann sich gut auf den Kurs konzentrieren.

Wieder ein Foto von Ulf - Langer See, auf der Suche nach einer Ankerstelle.

Und wieder ein toller Sonnenuntergang - leichte Bewölkung, aber alles nur Sommerwolken. Es bleibt heiß! Und da ist es auf einem See am besten auszuhalten. Mittlerweile wässere ich fast täglich das Teak-Deck. Es hat seit mehr als zwei Monaten nicht mehr richtig geregnet, die Luft ist so trocken, dass es noch nicht einmal Tau gibt. Irgendwann kommt dieses ganze verdunstete Wasser wieder ´runter - furchterregend! Für mich grenzt es an ein Wunder, dass hier nicht öfter der Wald brennt. Ein besonders tükischer ereignet sich wenige Tage später in der Nähe von Dresden: Wegen nicht geräumter Weltkriegsmunition kann die Feuerwehr im Wald nicht löschen, Explosionen von Altgranaten halten die Brandbekämpfer auf Abstand.

Kurz vor der Blauen Stunde - noch zaubert das verbliebene Licht Farben, gleich werden sie verschwunden sein, denn nachts sind alle Katzen grau. Irgendwann können die Augen keine Farben mehr erkennen. Nicht nur das Licht geht schlafen, auch die Geräusche. Selbst hier wird es still, dann und wann hört man die nahe Straßenbahn nach Köpenick fahren, ein paar einzelne Flugzeuge starten noch, aber der Rest ist STILLE.

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